Warum Bankerl relevant sind

Bankerl als Lösung?

Was wäre, wenn wir eine Erfindung hätten, die Stresssymptome, Volkskrankheiten, menschliche Konflikte und Umweltverschmutzung nachhaltig zum Positiven beeinflussen kann? Was wäre, wenn diese selbe Erfindung dafür sorgen könnte, dass in ländliche Regionen, die bei Reisenden bisher unbeachtet blieben, Touristen kämen? Was wäre, wenn durch diese selbe Erfindung Unternehmen in diesen Regionen mehr Umsatz machen könnten? Und was wäre, wenn diese eine Erfindung bereits längst erfunden wäre und wir sie lediglich richtig nutzen müssten?

Wann haben Sie zuletzt auf einer Parkbank gesessen?

Die Rede ist von jenem simplen Möbelstück, das häufig in Parks und anderen Grünanlagen aber auch auf Bürgersteigen, in Fußgängerzonen, an Wanderwegen, auf Wiesen und auf Privatgrundstück und in südlichen Ländern gerne auch neben Eingangstüren anzutreffen ist. Haben Sie einmal beobachtet, was auf Parkbänken passiert? Sie sind keineswegs eine langweilige Sitzgelegenheit. Im Gegenteil: Parkbänke sind Bühne, Alltagshelfer und Begegnungsstätte zu gleich. Gewiss, manch einer setzt sich zum Ausruhen auf eine Parkbank. Vielleicht liest er dort ein Buch oder eine Zeitschrift und entspannt ein bisschen. Dann beugt er Stress vor und gönnt sich eine Auszeit. Ein anderes Mal gibt eine Mutter dort einem Kind ein Stück Apfel. Ein Picknick lässt Familie und Freunde zusammenrücken. Wieder ein anderes Mal finden Konfliktgespräche und Aussprachen auf der Parkbank statt. Dazu dient die Parkbank als ein neutraler Ort. Und wieder ein anderes Mal begegnen sich zwei völlig Fremde Menschen, sie beginnen eine Unterhaltung und schließen eine feste Freundschaft – ähnlich, wie es in manch einem Film bereits dargestellt wurde. Spätestens seit Parkour-Sportler die Parkbank als Fitnessgerät entdeckt haben, nutzen sie Hobbysportler sogar um fitter zu werden, wenn sie ihre Runde im Park drehen.

Verliert das Bankerl an Bedeutung?

Parkbänke spielen im Leben der Menschen schon lange eine relevante Rolle und manch einer fürchtet das Verlieren der Relevanz der Parkbänke. Das geht zum Beispiel aus Zeitungsberichten hervor, wie beispielsweise „Die neue Bankenkrise“ (28.06.2018), ein Artikel aus Zeit Online, laut dem ältere Bürgerinnen und Bürger über fehlende Sitzgelegenheiten in deutschen Städten klagen, oder der Beitrag in der Süddeutschen Zeitung „Warum Menschen Parkbänke stiften“ (17.06.2017). Währenddessen setzt sich in der Schweiz ein Verein für den Erhalt der Parkbänke in ihrem Alpenland ein. Andere lassen sich von der „Bankenkrise“ nicht beeindrucken und feiern die neue Moderne der Parkbank. So werden bereits in skandinavischen Ländern smarte Parkbänke eingesetzt, die W-Lan und eine Ladestation fürs Smartphone bieten.

Bänke sind also mehr als schnöde Sitzgelegenheiten.

Richtig eingesetzt und verwendet, ist es mit Hilfe neuer Technologien möglich, das Bankerln wieder aufleben zu lassen und es in die moderne Zeit zu übersetzen. Wer regelmäßig in der Mittagspause spazieren geht und sich fünf Minuten Zeit nimmt, auf einer Parkbank die Natur zu beobachten, wirkt dem Alltagsstress entgegen. Bankerl-Sport kann einfach in Parks ausgeübt werden und allein spazieren hilft gegen Bewegungsmangel. Wer sich mit Freunden zum Picknick trifft oder fremden Menschen auf Parkbänken begegnet, der pflegt Beziehungen oder erweitert seinen Horizont.

Bankerln wird digital

Doch in der aktuell schnelllebigen und digitalisierten Welt, in der jedes Unternehmen um Aufmerksamkeit auf dem Smartphone buhlt und Stress das Wort in aller Munde ist, ist es verständlich, dass die Parkbank in Vergessenheit gerät, obwohl sie so viel Gutes birgt. Was also tun, um sie wieder mehr in den Focus zu rücken? Wenn sich das Leben zunehmend im Digitalen abspielt und Menschen vermeintlich von der Parkbank fern bleiben, dann muss die Parkbank eben in die digitale Welt, um den Menschen dort abzuholen und in die analoge Welt zu bringen. Die Rede ist von einer App, mit der Nutzer Parkbänke in ihrer Nähe und mit ihren bevorzugten Eigenschaften finden können, und mit der sie sich ihre Lieblingsbänke merken können und mit der sie Inspiration erhalten, wie sie eine Parkbank sinnvoll für sich nutzen können – mit Sport- und Entspannungsübungen, mit Informationen und Wissen zum Lesen und Lernen, mit Picknick-Ideen und Spiel-Anleitungen, mit Fragen für Gesprächsstoff und mit einfachen Anleitungen, um das Smartphone für die Übung beiseite legen zu können und sich allein auf seine Tätigkeit und den entspannenden Ort konzentrieren zu können.

Eine Win-Win-Situation

Was für den Nutzer Freizeitspaß, Gesundheitsförderung oder Stressabbau bedeutet, ist für Regionen die Möglichkeit, Aktivitäten und Attraktionen zu bieten. In der App werden ihre schönsten Plätze sichtbar und mit QR-Codes versehen, sind dort passende Aktivitäten erhältlich. So lassen sich ganze Wege von Bank zu Bank konstruieren und als Themenwege vermarkten, die je nach Zielgruppe und Standort individuell gestaltet werden. Nach dem absolvierten Themenweg mit der App oder als angebotene Stadtführung können Besucher eine Belohnung zur Motivation erhalten. Was für den Nutzer die Motivation zum Laufen der Wege fördert, ist für den Unternehmer aus der Region, der die Belohnung stellt, eine willkommene Werbung für das eigene Geschäft. Wer sich seine Belohnung abholt, kommt in den Laden und lernt die ganze Produktpalette des Unternehmens kennen. Bankerl-Wege bieten also ein ganzheitliches Tourismus-Konzept und sind überall umsetzbar, wo es schöne Bänke und Plätze gibt.

Was wäre also, wenn jene simple Sitzgelegenheiten – die Parkbänke – die Lösung wären, Bewegung, Entspannung, Umweltbewusstsein, Menschlichkeit, Geselligkeit, Nachhaltigkeit und ländliche Regionen zu fördern?

Wir arbeiten bereits genau daran – mit der Mein Bankerl App!

Jetzt Leistungen entdecken